Skyline auf 12 Uhr

Wo wir sind, ist vorn!

Bei strahlendem Sonnenschein entschieden wir uns einen Abstecher mit der öffentlichen Fähre nach Staten Island zu machen. Das Ziel lag jedoch sprichwörtlich auf (halbem) Weg, denn die Fähre fuhr in nächster Nähe an der Freiheitsstatue vorbei. Auch wenn sie kleiner war als erwartet, spürten wir mit ein wenig Ehrfurcht die Bedeutung, die von ihr ausging. Für Millionen von Einwanderern war sie das erste Zeichen der neuen Welt gewesen. Nach kurzer Wartezeit ging es dann wieder zurück nach Manhattan. Aus dem Bug war dann die Belohnung ein atemberaubender Blick auf die Skyline. Diese hatten wir nun erstmal zum letzten Mal gesehen – irgend einmal wiederkommen, das nahmen wir uns alle fest vor!

Die Stadt liegt uns zu Füßen

In 40 Sekunden von 0 auf die 100. Etage
Knapp 500 Meter über den Straßen New Yorks konnten wir vom Observatory Deck des One World Trade Centres eine atemberaubende Aussicht auf den Big Apple genießen. Im Gegensatz zu anderen Aussichtsplattformen konnten wir anfangs auch noch das Grundgestein, auf dem das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre errichtet wurde und eine 40-sekündige Fahrt mit dem Aufzug inklusive einer kleinen Geschichtsstunde bewundern. Ergebnis waren sowohl überfüllte Handy- und Kameraspeicher, als auch faszinierte Gesichter und ein mehr als gelungener Start in den Tag.

Es war einfach unglaublich auf die Stadt hinunter zu schauen und dann aber gleichzeitig zu wissen, dass hier vor 15 Jahren die Zwillingstürme zusammengefallen sind. – Carolin


Wow! Das passiert, wenn sich der Vorhang in der 102. Etage des One World Towers öffnet. – young leaders Nachwuchsjournalisten auf dem höchsten Gebäude der westlichen Hemisphäre

Besuch im ARD Studio New York

Jetzt wissen wir, was hinter einer Tagesschau-Liveschalte nach New York steckt

Uns hat sehr beeindruckt, wie vielfältig die Themen sind, über die ARD-Korrespondenten hier berichten. – Lena & Leonie

Wie aus einer einfachen blauen Wand eine Manhatten-Skyline mit Live-Wirkung wird, haben wir heute bei einem exklusiven Besuch im ARD-Studio New York erleben dürfen. Von hier aus werden nicht nur Tagesschau und Tagesthemen, sondern auch die rund 60 ARD-Radiosender mit imposanten Beiträgen versorgt. Wie arbeiten Producer und Korrespondenten zusammen? Welche Herausforderungen bringt der Journalistenalltag in New York? All das hat uns das ARD Team erklärt und gezeigt. Außerdem gab es ein paar Karrieretipps für uns Nachwuchsjournalisten.

ARD Korrespondent Kai Clement zeigt uns seinen Arbeitsplatz

Hinter den Kulissen der Vereinten Nationen

Heute mal keine Krise im Sicherheitsrat

Vom Sicherheitsrat bis hin zur Generalversammlung – jetzt hab‘ ich endlich ein Bild im Kopf, wenn etwas über die UNO in den Nachrichten kommt. – Marcel aus Korschenbroich

Schlange stehen wird belohnt. 

Wie läuft die Arbeit der UN ab? Wie können die verschiedenen Ausschüsse und Räte so zusammenarbeiten, dass sie zu optimalen Ergebnissen kommen? Das alles sollte uns während einer Führung durch das United Nations Headquarters direkt am East River erläutert wurde werden, aber…

Bevor wir überhaupt das Gelände der UN betreten durften  (übrigens internationales Gebiet mit eigener Polizei, die Stadt NY hat dort kaum Macht) mussten wir uns anmelden, durften uns in einer Schlange die Beine in den Bauch stehen und wurden von der UN-eigenen Polizei durchleuchtet und kontroliert. Aber die 90 Minuten Wartezeit sollten sich lohnen:
Uns wurde anhand von konkreten Beispielen die Entscheidungsfindung innerhalb der Institution erläutert. Das alleine war aber nicht das, was den Aufenthalt bei der UN für uns alle so besonders gemacht hat: Wir konnten die wichtigsten Sitzungssäle innerhalb des Headquarters bewundern und hatten sogar die Chance, den Beginn einer Sitzung der Generalversammlung mitzuerleben. 

Wir sind dabei, wenn die Generalversammlung zusammenkommt
Und so ganz nebenbei hat der Besuch bei der UN noch etwas wirklich Kurioses hervorgebracht: Hier gibt es eine eigene UN-Post mit eigenen UN-Briefmarken und eigenem UN-Briefkasten.

Wallstreet-Talk mit Börsenexperte Jens Korte

Hintergrundinfos von Finanzjournalist Jens Korte

Vor mehr als 200 Jahren trafen sich in einer New Yorker Straße einige Geschäftsmänner um unter einem Baum zu verhandeln – heute ist das die Wall Street und dort befindet sich die New Yorker Börse. Jens Korte, u.a. n-tv Korrespondent an der Wallstreet, erzählte uns vieles über die aktuelle Lage und seine Aufgaben als Wirtschaftsjournalist. Auf unsere vielen Fragen zur Wirtschaftskrise, Trump und seiner persönlichen Situation konnte er umfangreich antworten.

Als Journalist will man da sein, wo etwas passiert. Und die Wallstreet ist immer noch das Machtzentrum der Finanzwelt. – Jens Korte (n-tv, u.a.)

Wir melden uns direkt von der Wallstreet

Eigentlich dachte ich immer Börse wäre langweilig, aber das Gespräch mit Jens Korte hat gezeigt, dass es auch da emotional und mit Hochs und Tiefs zugeht. – Antonia aus Blankenburg